Hütehunde

Hütehunde sind ursprünglich von Hirten zum Hüten von Nutztieren eingesetzte Hunde. Ihre Aufgabe besteht darin, die Herde zu führen auf Kommando des Hirten. Aus dieser Zweckbestimmung heraus wurden Hunde auch gezielt gezüchtet, und so entstanden Rassen, die unter dem Begriff Hütehunde zusammengefasst werden.   Quelle : Hütehunde bei wikipedia

 

Auf den Ulenhöfen arbeiten mehrerer Schäferkollegen. Jeder Schäfer führt seine eigenen Hunde. Vornehmlich sind es Altdeutsche Hütehunde. Keine Schäferhunde sondern Hütehunde. Diese gibt es in verschiedenen Farb und- Fellschlägen. Alleine ihre Eignung zum Hüten einer Herde ist Maßstab, nicht das Aussehen der Hunde. Früher wurden auch Gänse, Schweine und Kühe gehütet. Ein guter Hütehund ist nicht nur auf eine Schafherde beschränkt. Er ist ein   Allrounder. Der Hütehund arbeitet an der Herde auf ihm zugewiesenen Grenzen. Das kann eine Ackerfurche sein, ein Graben, eine Fahradspur oder ein Wanderweg etc. Er hält die Herde auf einem bestimmten Gehüt und passt auf, dass kein Schaf einen Schaden an Nachbarflächen macht. Dies ist sein Job. Er darf nicht wahllos in die Herde laufen und diese beim Fressen stören, er wehrt an der Grenze. Nascher und Aussreisser bestraft er mit einem gezielten Biss. So verschafft er sich Respekt in der Herde und bekommt selbst Triebbefriedigung. Er ist eigentlich der Wolf, der Beute machen will, aber seine Laufwege sind kanalisiert und er darf nur die Ausbrecher bestrafen. Um die aber zu erwischen arbeitet er lustvoll an der Herde.

Ein gut ausgebildeter Hütehund ist sehr wichtig für den Erfolg in einer Herde. Solche Hunde sind dann auf den Leistungshüten der Schäfer zu sehen. Leistungshüten sind berufsständische Veranstaltungen, die man auch heute noch in fast jedem Bundesland finden kann.  Auskunft gibt die AAH.

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